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Moosried

 Naturschutzgebiete in Rüti

 
im Laufe der Jahreszeiten

Name:

Ried in der Gmeindrüti/ Moosried

Inventar:

11/ kantonal

Fläche:

2 ha

Beschreibung:


Ehemaliges Torfried, botanisch und zoologisch sehr wertvoll. Die vielfältige, von einem Bach durchflossene Riedmulde ist auch landschaftlich reizvoll. zahlreiche geschützte Pflanzen. Verlandende Torfstiche mit reichhaltiger Fauna. Amphibienstützpunkt.
Grossseggenried (im Zentrum), ausgedehntes mesotrophes Fadenseggenried (im Nordteil), verschiedene Kleinseggenflächen (am Rand), kleiner Halbtrockenrasen (im Osten), Heidekrautbestände (im Westen).

Besondere Vorkommen:

Akelei
Rundblättriger Sonnentau
Breitblättriges Wollgras
Orchideen
Gelbe Schwertlilie
Sumpf-Schachtelhalm
Kuckuckslichtnelke
Heidekraut
Aufrechte Trespe
verschiedene Seggen
Armleuchteralge
Teichbinse
Süssgras


Gilbweiderich
Weisser Germer (Glazialrelikt)
Herzblatt
Fieberklee
Sumpf-Läusekraut
Teufelsabbiss
Grasfrosch
Wasserfrosch
Bergmolch
Teichmolch (selten, gefährdete Art)

Ziel:

Ungeschmälerte Erhaltung des vor allem vegetationskundlich, floristisch und amphibiologisch sehr wertvollen Feuchtbiotop-Komplexes.

Massnahmen:

Jährlicher Streuschnitt mit Ausnahme des Zwischenmoores (Fadenseggenried), in welchem die Holzgewächse sorgfältig zu beseitigen sind. Regenerieren einiger Torfstiche zur Aufrechterhaltung der angestammten Fauna.

Hinweis:

In guten Wintern wird das Ried zur Freude vieler Sportbegeisterter gestaut und ist für den Schlittschuh-Lauf bestens geeignet.

                  
Grosasweier    

im August 2001

   
grossweiher   grossweiher

am 27. Dez. 2001/ khk

 

am 9. Mai 2002/ khk

Spezielles:

2019 03 04
Unterlagen zur GV vom 29.3.2019


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