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Statuten

Statuten vom 24 Januar 1990

I. Name, Sitz und Zweck

Art. 1
Unter dem Namen Naturschutzverein Rüti besteht ein parteipolitisch und konfessionell neutraler, gemeinnütziger Verein im Sinne von Art. 60ff ZGB mit Sitz in Rüti

Art. 2
Der Verein tritt für den Schutz und die Pflege von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen sowie die Förderung und Erhaltung der biologischen Vielfalt ein.

Art. 3
Der Verein sucht diese Ziele zu erreichen durch
Art. 4
Der Verein ist Mitglied des Zürcher Vogelschutzes (ZVS), Verband der Naturschutzvereine in den Gemeinden.

II. Mitgliedschaft und Mittel
Art. 5
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein.

Art. 6
Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet der Vorstand.

Art. 7
Der Eintritt in den Verein ist mit der vorgedruckten Beitrittserklärung jederzeit möglich. Austritte sind auf Ende des Kalenderjahres möglich und müssen dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.

Art. 8
Bei Wahlen und Abstimmungen haben juristische wie natürliche Personen eine, Familien höchstens zwei Stimmen. Stellvertretung ist nicht gestattet.

Art. 9
Mitglieder, die den Interessen des Vereins zuwiderhandeln oder ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, können durch einfaches Mehr des Vorstandes mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Den Betroffenen steht der Rekursweg an die nächste Generalversammlung offen, welche über den Ausschluss mit Zweidrittels-Mehrheit der Anwesenden endgültig entscheidet.

Art. 10
Zum Ehrenmitglied wird ernannt, wer sich um den Verein oder den Natur- und Vogelschutz überhaupt ausserordentlich verdient gemacht hat. Ehrenmitglieder sind in den Rechten den übrigen Mitgliedern gleichgestellt. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

Art. 11
Die Festsetzuing der Mitgliederbeiträge obliegt der Generalversammlung.

Art. 12
Die Mittel des Vereins bestehen aus
- dem Vereinsvermögen
- den Mitgliederbeiträgen
- freiwilligen Spenden und Legaten
- Zuwendungen der öffentlichen Hand
- dem Erlös aus Aktionen des Vereins.

III. Organe des Vereins
Art. 13
Die Vereinsorgane sind Generalversammlung (GV), Vorstand und Revisoren.

Art. 14
Die ordentliche GV findet jeweils im ersten Quartal des neuen Jahres statt und muss den Mitgliedern unter Angabe der Geschäfte mindestens 14 Tage vorher schriftlich bekanntgegeben werden. Anträge zuhanden der GV müssen dem Vorstand bis Mitte Januar schriftlich eingereicht werden.

Art. 15
Der ordentlichen GV obliegen die folgenden Geschäfte:
Wahl des Präsidenten, der übrigen Vorstandsmitglieder und der Revisoren

Abnahme des Protokolls der letzten GV, der Jahresrechnung und der Jahresberichte
Festlegung des Jahresprogrammes, des Budgets, der Mitgliederbeiträge und der Ausgabenkompetenz des Vorstandes
Beschlussfassung über Anträge und Rekurse, über Statutenänderungen
Vereinsauflösung und Beitritt zu anderen Organisationen
Ernennung der Ehrenmitglieder

Art. 16
Eine ausserdordentliche GV wird vom Vorstand einberufen, wenn wichtige und dringende Geschäfte es erfordern oder wenn mindestens ein Fünftel aller Mitglieder schriftlich und mit Angabe der zu behandelnden Geschäfte eine ausserordentliche GV verlangt. Eine von den Mitgliedern verlangte ausserordentliche GV muss innerhalb eines Monats durchgeführt werden.

Art. 17
Abstimmungen und Wahlen erfolgen in der Regel offen. Sie sind geheim durchzuführen, wenn mindestens ein Drittel der anwesenden Mitglieder es verlangt. Über Geschäfte, die nicht in der Traktandenliste angekündigt sind, kann kein Beschluss gefasst werden.

Art. 18
Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Mitgliedern und besorgt alle Geschäfte, die nicht der Generalversammlung zustehen. Mit Ausnahme des Präsidenten konstituiert sich der Vorstand selbst.

Art. 19
Bei Abstimmungen entscheidet das einfache Mehr. Für Wahlen gilt zuerst das absolute, dann das relative Mehr der stimmenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt der Vorsitzende den Stichentscheid.

Art. 20
Rechtsverbindlich für den Verein zeichnen zwei Vorstandsmitglieder. Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet der Verein nur mit dem Vereinsvermögen.

Art. 21
Die zwei Rechnungsrevisoren haben nach Prüfung der Rechnung der GV schriftlich Bericht und Antrag zu stellen. Sie sind alternierend zu wählen.

Art. 22
Die Amtsdauer aller Gewählten beträgt zwei Jahre. Bei Ersatzwahlen beenden die Neugewählten die Amtsdauer der Vorgänger.

IV. Schlussbestimmungen
Art. 23
Für Statutenänderungen ist die absolute, für die Vereinsauflösung die Zweidrittels-Mehrheit der an der GV anwesenden Mitglieder notwendig.

Art. 24
Bei einer Vereinsauflösung gehen das nichtgebundene Vereinsvermögen und die Vereinsakten an den Zürcher Vogelschutz über. Wird innerhalb von 10 Jahren ein Verein mit den gleichen Zielen gegründet, so ist diesem das Vermögen wieder auszuhändigen.

Art. 25
Diese Statuten treten sofort nach der Genehmigung durch die Gründungsversammlung vom 24. Januar 1990 in Kraft.

Spezielles:
2019 06 03
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